Donnerstag, 21. Februar 2008

Winterreise durch China - LHASA


Lhasa - 1. Tag

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Als eine der letzten fuhren wir vom Bahnhof für 30 Yuen statt für 10 nach Lhasa Downtown oder Old City, was bedeutete tibetische Stadt. Mitten in einer Filmkulisse hielt er – wir standen vor dem Snowland-Hotel. Alles erinnerte an einen alten Suzi- Wang –Film.
Nachdem wir das tibetische Tor durchschritten hatten, bekamen wir sogar ein 3er Zimmer im obersten Stockwerk – ohne Heizung, ohne Dusche – Toilette einen Stock tiefer. Uns blieb die Puste weg – nicht wegen des Zimmers, sondern wegen der Höhe. Jeder Schritt nach oben ist eine Anstrengung und alles sollte möglichst langsam gemacht werden. Der Wind blies durchs geschlossene Fenster und wir hatten zu dritt 1 Decke, die dann aber um 5 ergänzt wurde.
Wir stellten unser Gepäck ab und machten uns schnurstracks auf den weg nach einer anderen Unterkunft und fanden dank Lonely Planet das Yak-Hotel um die Ecke, wo wir ein fantastisches Tibet-style Zimmer bekamen mit Beistellbett, Heater und Bad/WC mit sogar hot water für 180 Yuen die Nacht (das sind 18 €).
Nun mussten wir nochmals los, unser Gepäck holen und die Leute im Snowland haben uns schon erwartet (da hätte die Nacht 3.50€ gekostet und war in unserer gebuchten Tour mit Permit mit drin).
Alexandra freute sich auf eine heiße dusche und verschwand im Bademantel, während wir erst einmal die Malereien an den Wänden bestaunten.



Die Nacht wurde für mich dann aber eher zum Horrortrip mit Kopfweh, Übelkeit und Durchfall, so dass ich am nächsten Morgen nicht aufstehen konnte. Ich hatte mich wohl zu früh gefreut, dass mir die Höhe nichts ausmachen würde. Den beiden anderen ging’s gestern schlechter und es war ihnen heute noch etwas mulmig, aber sie entschlossen sich mal zum Frühstück zu gehen, denn wir hatten den Tour-Guide für 10am bestellt. Nach dem Frühstück auf dem rooftop mit der Sicht über die Dächer Lhasas und den Potala Palast war alles wie weggeblasen. Es war strahlend blauer Himmel über lhasa – ein Traum.











Unser Guide verschob die zwei geführten Tage auf den nächsten Tag, da die beiden anderen Teilnehmer auch spuckten. Das war ihm dann gerade recht. Wir machten dann mit ihm gleich noch einen anschießenden 2-Tages-Trip nach Gyatze und Shigatse – Richtung Nepal und das Everest-Base-Camp aus.
Alexandra und Reinhold entdeckte an diesem Morgen Lhasa und seine Märkte
Und nachmittags umrundeten sie wie gute Pilger einmal den Potala Palast im Uhrzeigersinn im Betätigen der Gebetsmühlen und ließen sich mit der Fahrrad-Rikscha zurück bringen.













Gegen Abend war ich dann soweit akklimatisiert, das wir die Restaurantwelt erkunden konnten. Nachdem wir einen „lonely“ tipp nach dem anderen mit Rooftop-Restaurants abgeklappert hatten erklärte uns ein Tibeter beim Kartenspielen, dass die Touristenlokale alle bis Neujahr geschlossen sind. Wir fanden dann eine gemütliche tibetische Kneipe mit Kerzenlicht, weil Stromausfall herrschte, was in Lhasa keine Seltenheit ist. Reinhold wagte sich gleich an ein Yak-Pfeffersteak und wir an tibetische Nudeln und Yakmeat-Bread.
Stromausfall scheint hier an der Tagesordnung zu sein, d.h. aber auch kein heater, keine hot shower und kein Teekocher – aber romantisch bei Kerzenschein pinkeln. Aus Wärmegründen schliefen Reinhold und ich in einem Bett und ließen das dritte kalt.


Lhasa - 2. Tag
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Um 10am trafen wir uns mit unserem Guide und 2 Framzoesinnen (Mutter/Tochter) und einem amerikanisch-kanadischen Pärchen. Alle hatten gestern Schwierigkeiten mit der Höhe, deshalb stand heute zuerst der Sommerpalast des Dalai Lama auf dem Programm.








Die Privaträume – Meditation, Teaching und Empfangsräume hatten mich vollkommen eingenommen: überall licht durchflutete warme Farben, bequeme Sitzecken und eine ganz besonders ansteckende Atmosphäre, die dann noch getoppt wurde durch Nomadenfamilien auf der Pilgerreise. Es ist unglaublich, welche Ausstrahlung diese Menschen haben, die von sehr weit hergereist waren, strahlten in ihren dreckigen Klamotten, Schmuck behangen, vor allem die Haare, ie aber sicher nie gekämmt werden.
Tausende von Pilgern sind zur Zeit in Lhasa und absolvieren ihr Pflichtprogramm, dreimal den Jokhang-Tempel im Uhrzeigersinn umrunden, unzählige Suren dabei aufsagen, die vielen Gebetsmühlen zum rotieren bringen, Butterlampen anzünden, vor dem Haupteingang des Jokhang-Tempel die üblichen Niederwerfungen absolvieren, den Potala Palast und andere heilige Tempel besuchen, immer im Urzeigersinn die Karma gehen.
Beeindruckend sind auch die Bibliothek, Stupas and Tempel. Der jetzige Dalai Lama bevorzugte es hier zu wohnen – 20 Jahre lang tat er das, und nicht im Potala Palast.
Die ganze Anlage, in der auch Sommer- Paläste von anderen Dalai Lamas zu finden sind – nicht alle sind zugänglich – hat wirklich eine besondere Ausstrahlung.
Mit dem Taxi ging’ dann etwas außerhalb zum Serat Monastery. Das war unser erstes tibetisches Kloster. Und auch hier waren sehr viele Pilger unterwegs, vor allem mit Kindern.


Man muss sich ein kleines Städtchen vorstellen. In allen Kloestern hatten 6000-7000 Mönche gelebt. Heute sind es oft nur noch 400. Alle Kloester sind am Berghang angelegt, was in Tibet ja nicht schwierig ist, kann man dann immer von Tempel zu Tempel aufsteigen. Ganz oben residieren die Mönche und die obersten Räume wiederum hat der Dalai Lama. Es führt dann immer die Karan außen ums Kloster herum an einem Gebetsmühlen –Rundweg oder mit dem Besuch der verschiedenen Tempel von unten nach oben.
Wir bekamen dann die einzelnen Buddhas auch erklärt, den für Weisheit, für die Zukunft, oder den weiblichen, den Tara, den für Medizin. In jeder Kapelle geht man dann einmal im Uhrzeigersinn herum. Bei so vielen Pilgern hätte man auch gar keine andere Chance. Die Pilger haben immer eine große Thermoskanne mit Oel dabei, damit sie die Kerzenbehälter nachfüllen können, damit diese nie erlöschen.
Unser Guide – selbst Tibeter – konnte genau sagen, welche Pilger Nomaden waren und welche Sesshafte. Wir konnten sie nicht lange genug ansehen – diese braun gegerbten strahlenden breiten Gesichter mit oft dunkelrot erfrorenen Backen und dem interessantesten Kopfschmuck, die Kinder auf den Rücken gepackt. Nomaden waren einfach oft strahlend dreckig und hatten oft verfilzte Haare. Die Männer trugen einen Fellmantel nur mit einem Arm und ihre Habseligkeiten kamen auf den rücken in den Mantel.

So schraubt man sich durch die Tempel den Berg hinauf und stoesst wieder auf eine lange Pilgerschlange, die alle ihre Kinder zu einem bestimmten Buddha bringen, wo ein Mönch sie mit einem schwarzen Punkt segnet. Unser Guide brachte uns von hinten in den Tempel und wir konnten auch einen Blick erhaschen von der dunklen Höhle, wo ich von einem Mönch ein paar Getreidekörner bekam.
Es war überwältigend – der Himmel strahlte in tiefem Blau – und wir mitten unter den Tibetern – das war wohl der Vorteil dieser Jahreszeit, denn jetzt hatten die Tibeter Zeit, ab dem Frühjahr, wenn sie wieder viel Arbeit haben, sieht man hier fast nur Touristen. Jetzt pilgern die Tibeter zu den wichtigsten Kloestern und machen ihre Neujahrs -Einkäufe in der Stadt.
Nachmittags machten wir dann unser eigenes Programm und fuhren mit dem Taxi hinauf zum Kloster DREPUNG., eine steile Serpentinenauffahrt, für die die Taxifahrerin 2 Yuen extra wollte.
Wir hatten noch gut zwei Stunden Zeit um die Kara zu machen. Das Atmen wurde mit jedem Tempel wieder schwerer und di Treppen musste man ganz langsam nehmen.

Drepung gehört zu den wichtigeren Kloestern mit einem 26 Meter hohen Buddha (über mehrere Stockwerke)und einem mindestens 2-stuenoigen Karma mit Gebetsmühlen, wo man sich den Berg hinauf arbeitet. Ganz oben ist auch hier der Tempel und de Residenz der Mönche. Hier wurden im Innenhof gerade Teig und Nudeln (wie Gnocchi) gemacht und Du,mplings (eine Art gefüllte Dampfnudeln).
Wieder schauten die Pilger uns an wie wir sie und die Mönche waren sehr freundlich. Manche fand man mit nackten Oberarmen diskutierend im Innenhof auf dem Boden sitzen und im Haupttempel, wo die Mönche ‚face to face’ beten und auch das Essen einnehmen, stand noch das Geschirr. In anderen wurden neue Targhas aufgezogen und die Fensterstoffe erneuert als Vorbereitung für das groesste buddhistische Festival – 4 Tage nach Neujahr.
Drepung ist ein komplettes Dorf am Berghang- beim herfahren dachten wir, es wäre ein Dorf und im Hinuntergehen trafen wir auf Mönche, die um eine Stupa liefen (in den Stupas sind meistens wichtige Bücher deponiert) – aber im Uhrzeigersinn, wie sie uns bedeuteten.
Als wir mit unserer Karma fertig waren, gab es am Eingang des Klosters natürlich kein Taxi und keine Minibusse mehr. (In einem Kloster kann man nicht fahren, da es sehr viele kleine Wege und tausende von Treppen hat). Wir mussten warten, bis eine Lastwagenpritsche voll war, aber mit ein paar Mönchen ging das relativ schnell.




Auf dem Laster fuhren wir dann die Serpentinen wieder hinunter und fanden Anschluss in einem Minibus nach Lhasa.
Ich kann mir das im Sommer gar nicht vorstellen, wenn alle Pilger durch Touristen ersetzt werden.



In Lhasa schlenderten wir noch durch die Gassen und Märkte. Die Formen, Gerüche, Farben und Klänge der vielen hier aufeinander treffenden Kulturen Asiens bergen ein fantastisches und quirliges Lebensgefühl in sich. Überall sehen wir die bunten Gebetsfahnen im Wind wehen, die Fassaden und die schwarz ummalten Fenster der alten Häuser sind mit bestickten Baldachinen geschmückt. Man kann von Glück sagen, dass wenigstens noch der alte Stadtbezirk zum Teil erhalten geblieben ist und nicht der Kulturrevolution und den heutigen chinesischen Beton-Glas-Aluminium-Fassaden zum Opfer gefallen sind. Wir lassen uns mit dem Pilgerstrom durch die Marktgassen treiben, bunt geschmückte Tibeterinnen stehen hinter Verkaufsständen mit riesigen Bergen an gelber Yakbutter, die Stände mit frischem Gemuese und Obst sind reichlich beladen, es riecht nach Yasmintee und Gewürzen. Dabei kommen wir am Joghang Tempel, vorbei, dem wichtigsten und heiligsten im Land, dem bedeutendsten sakralen Bau des tibetischen Buddhismus – wo Pilger im Uhrzeigersinn den Tempel umrunden und sich vor den Klostertoren flach auf den Boden werfen mit Holzbrettern unter den Händen. Manche legen so ihre ganze Pilgerstrecke zurück. Manche zelebrieren dies auf der Stelle. Viele wärmen sich am brennenden Ofen auf dem Platz vor dem Tempel, eine Stimmung , die man nicht beschreiben kann.



Den Abschluss fanden wir in einem kleinen tibetischen Lokal, gegenüber dem Yak-Hotel, das von jungen Tibeterinnen betrieben wurde. In der Mitte steht ein warmer Gussofen und es gab Yak Bread (hervorragend gefüllte Teigtaschen mit Yakfleisch), Curry und tibetische Nudeln (wie im Kloster gesehen).


3. Tag in Lhasa
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Sonnenaufgang in Lhasa auf dem Roof top unseres Hotels, wo’s auch Frühstück gibt und der Potala Palast schon in der Morgensonne über den Dächern glänzt.
Gerade werden alle Gebetsfahnen erneuert zu Neujahr und auf alle 4 Ecken der Häuser gesteckt und dann müssen sie wieder für 1 Jahr halten bis sie zerfleddert und ausgebleicht sind. Das heißt an Neujahr strahlt ganz Tibet wieder mit bunten Gebetsfahnen und neuem Fensterschmuck.
Zu Fuß ging es heute zum Potala Palast. Die Kanadier sind ausgefallen und im Hospital. Dafür kam ein australisches Pärchen dazu. Sie waren schon öfters in China und wollen diesmal bis zum Mount Everest Basecamp.
Die weißen Mauern, dunkelroten und braunen mit Schilf bedeckten Lehm wände, die bunten Fensterbaldachine, die gerade für Neujahr erneuert werden, und die geschmückten Eingangsportale zu den Tempeln zeigen den einstigen Glanz des Zentrums eines einstmals riesigen weltlichen und religiösen Reiches.
Schon morgens fielen Pilger vor dem Sitz des Dalai Lama zu Boden. Dieser ist vor dem Palast schon ganz blank gescheuert.
Der Eintritt ist dann für uns Touristen 100 Yuen (dafür kann ich 40x Mittagessen in China) – nicht aber für die Pilger. Wir stiegen zunächst zum weißen Plast auf, dem politischen. Hier hatte sich der letzte Dali Lama einen Stock aufbauen lassen – es war der Wohnpalast und der Sitz der Minister, es war aber nicht halb so beeindruckend wie der Sommerpalast Nebulinka des jetzigen Dali Lama.





Man durfte dann auch nur das oberste Stockwerk besichtigen – nicht die große Versammlungshalle darunter. Es hieß von manchen, dass man in den roten Palast immer noch nicht rein dürfte. Aber von diesem Dach aus hatten wir Zugang zum roten, dem religiösen, dem wichtigsten und ersten Palast.. Das oberste Stockwerk ist auch hier wie überall der sitz des Dalai Lama und vor den Fenster hängen immer gelbe Stoffe, da gelb hier die Farbe der Macht ist.
Die Gebetsfahnen und Schals zum Opfern sind immer in den Farben
Blau Himmel
Grün Wasser
Weiß Reinheit
Gelb Erde
Rot Feuer.
Der große Unterschied vom Potala Palast zu den Kloestern ist, dass hier das chinesische Militär Wache schiebt und aufpasst, weil die Regierung den Palast als Museum sehen möchte. Deshalb hat es hier auch keine Mönche mehr, die die Pilger bedienen und beten können.

In den Kloestern wird alles von den Mönchen erledigt, vom Meditieren bis zum Verkauf. So gab es hier auch weniger Pilger als in den anderen wichtigen heiligen Kloestern oder später im Jokhang Temple.
Neben den Empfangs-und Meditationsräumen beherbergt der Potala Palast vor allem die grandiosen Gräber der früheren Dalai Lamas, das berühmteste ist das des 5. Dalai Lama, der bis heute beliebteste. Das Grabmal ist aus mehr als300 kg gold gemacht mit riesiger Stupa, in der wichtige Bücher beherbergt sind. Das Gold stammt von den Gläubigen und je beliebter ein D.L. war, desto groesser fiel sein Grabmal aus.
Der 6. Dalai Lama ging zum Beispiel lieber aufs Land zu Gesang und Genuss und der 7. wurde nur 9 Jahre alt. Manchen hat man auch einfach noch ein bisschen weiterleben lassen, um Zeit zu gewinnen. Der 13, war was das Bauen betraf wieder echt aktiv.
Jeder der im Potala Palast regierenden bisherigen 13 Oberhäupter hatte seinen eigenen thron und Audienzraum. Nach deren Tod wurde der jeweilige Raum zu einem Pilgerziel und Meditationsraum der Geistlichen. Der jeweilige nachfolgende Dalai Lama hatte einen neuen Raum für seinen Thron. Diese reich geschmückten Räume sind heute Museum und Pilgerziel zugleich, die das Leben und Wirken des Oberhaupts darstellt. Allerdings bleibt der Thron des amtierenden und von den Chinesen aus seinem Land vertriebenen 14. Dalai Lama hinter verschlossenen Türen, es gibt keinerlei /Hinweis auf die Existenz. Die Chinesen fürchten ihn über alles, da er die Verkörperung der tibetischen Identität und Kultur darstellt. Sein verwaister Thron und Palastzimmer wäre das Pilgerziel schlecht hin und würde die chinesische Regierung und sozialistische Doktrin massiv untergraben.
Der rote Palast stammt aus dem 7. Jh. und ist schon sehr geschichtsträchtig und um das zu genießen, hatten wir auch genügend Zeit – anders als im Sommer, wo es überdachte Wartebänke gibt, um morgens um 3 Uhr für Tickets anzustehen und wo dann der Durchgang auf eine Stunde limitiert ist.
Nachdem wir vom Potala Plast heruntergestiegen waren hatten wir erst mal Mittagspause mit potatoe wings, um uns dann um 3 Uhr am Snowland-Hotel zu treffen, wo die Australier immer noch ausharrten und das gleich um die Ecke vom Jokhang Tempel ist.
Schon der große Vorplatz ist voller Pilger und Stände mit den ganzen Pilgerutensilien. Direkt vor den Tempelmauern praktizieren die Pilger auf Matten.

Auf den sehr einfachen Toiletten hängen dann aktuelle Fußballposter von Beckham und co.

Wir machten die spirituelle Kara um den Tempel und in die Gassen, wo der Barkhor-Markt ist, weniger spirituell als geschäftsträchtig. Aber hier kaufen die Pilger und decken sich fuer das naechste Jahr ein.
Auch wir erstanden verschiedene tibetische Mitbringsel und konnten Reinhold noch davon abbringen ein tibetisches Alphorn zu kaufen.
Abendessen gab’s wieder in unserer Stammkneipe bei den tibetischen Mädels.
Wir fanden uns bei bitterer Kälte (die Sonne war inzwischen untergegangen beim Tempel ein und umgingen mit unserem Ticket die wartenden Schlangen. Wir warteten auf die betenden Mönche, aber die blieben aus, dafür strömten die Pilger zum jetzt geöffneten Hauptportal.
Das Kloster würde es gar nicht geben ohne die chinesische und nepalische Frau des Gründer-Emperors im 7. JH. Jede brachte eine Buddha-Statue mit und dafür brauchten sie einen Tempel. Die Chinesen haben jetzt die chinesische Statue an den Platz der nepalesischen gestellt und jene ausgelagert in einen anderen Tempel.

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