Lhasa – Gyatse – Shigatse
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
Um 9.30 wartete unser Fahrer Gesar für die nächsten 2 Tage mit seinem 4FD am Hotel und dann starteten wir am Flughafen vorbei durch ein breites Tal mit Tausenden von Enten und schraubten uns hinauf bis zu einem Pass in 5200 m Höhe.
Beim Aussteigen blies es uns fast „das Toupet“ weg und gleich waren wir umringt von bunt geschmückten Yaks mit ihren Tibetern für das Passfoto.
Von da aus führen wir zum Yamdrok-Tso-Lake, dem Skorpionsee (4488m). Da wir einen Traumhaften Sonnentag erwischt hatten, gab sich auch der See in allen möglichen Farben und Stimmungen.
Gyatze erreichten wir am Mittag – ein Schreiner-Städtchen mit Festung (klein Potala) und Dzong mit dem berühmten Dzong Peikhor Choede Monastry von 1418. Das Kumbum Choerten mit 10 000 images Stupa ist das groesste Choerten Tibets – eine mehrstöckige Pagode, auf jedem Stockwerk rundum bestückt mit Tempeln.
Zur höchsten Stelle des Klosters musste man über Felsen aufsteigen, was aber auch ältere Pilger nicht davon abhielt.
Gyatze erreichten wir am Mittag – ein Schreiner-Städtchen mit Festung (klein Potala) und Dzong mit dem berühmten Dzong Peikhor Choede Monastry von 1418. Das Kumbum Choerten mit 10 000 images Stupa ist das groesste Choerten Tibets – eine mehrstöckige Pagode, auf jedem Stockwerk rundum bestückt mit Tempeln.
Zur höchsten Stelle des Klosters musste man über Felsen aufsteigen, was aber auch ältere Pilger nicht davon abhielt.
Die Pagode war wirklich eine Seltenheit, allerdings waren die Leute relativ unfreundlich, ob an der Pagode bei Suppe abkassiert wurde oder auf dem Plumpsklo.
Zum Mittagessen bestellte der Fahrer für uns eine Nudelsuppe und dann ging unsere Tour weiter durch die tibetische Bergwelt und eine große Kornkammer auf 4000m nach Shigatse, der zweit groessten Stadt in Tibet.
Hier sollten wir übernachten, aber in dem angefahrenen Hotel der FITS Agentur hatte keiner Bock und es gab weder Strom, noch Heizung, noch heißes Wasser. Deshalb baten wir unseren Fahrer uns im Tenzin-Hotel abzusetzen, wo wir all das bekamen und dazu noch tibetische Details im Zimmer für 150 Yuen – dank Lonely Planet.
Wir waren mitten in downtown gelandet und vor dem Hotel war gleich der Markt und Schafe zur Linken auf der Strasse aufgereiht: allerdings alle geschlachtet du die Köpfe auf der Strasse liegend. Irgendwie müssen hier viele Muslime leben, die so ein Fest wie Neujahr natürlich mit einem geschlachteten Schaf begehen.
Wir waren mitten in downtown gelandet und vor dem Hotel war gleich der Markt und Schafe zur Linken auf der Strasse aufgereiht: allerdings alle geschlachtet du die Köpfe auf der Strasse liegend. Irgendwie müssen hier viele Muslime leben, die so ein Fest wie Neujahr natürlich mit einem geschlachteten Schaf begehen.

Durch enge Gassen kämpften wir uns zum Shigatse Fort hoch, zu dem auch ein Pilgerweg mit Gebetsmühlen bestückt vom Kloster her führt.
Nachdem Alexandra einer jungen Pilgerin 1 Yuen gegeben hatte für ihre neu erstandene Gebetsmühle, hatten wir auf einmal gleich eine ganze Horte Jungs um uns herum, die nur schwerlich und mit totaler Ignoranz abzuschütteln war.
Für diese Stadt stimmten die Lonely-Tipps nicht so ganz, was Restaurants anbelangte, dennoch haben wir nach längerem Suchen ein sehr gemütliches tibetisches gefunden. Inder Mitte stand ein Bullerofen und die Frauen haben uns mit tibetischem Milchtee (ähnlich wir Karak) und auf Alexandras Nachfrage mit Yak-Butter-Tee verwöhnt, was sehr gewöhnungsbedürftig war und nicht wiederholt werden muss (schmeckt salzig und ranzig). Dazu bestellten wir Silk Kartoffeln, mutton bones, Gemüse uns fried potatoes und chicken- basky (Salat?)
Nachdem Alexandra einer jungen Pilgerin 1 Yuen gegeben hatte für ihre neu erstandene Gebetsmühle, hatten wir auf einmal gleich eine ganze Horte Jungs um uns herum, die nur schwerlich und mit totaler Ignoranz abzuschütteln war.
Für diese Stadt stimmten die Lonely-Tipps nicht so ganz, was Restaurants anbelangte, dennoch haben wir nach längerem Suchen ein sehr gemütliches tibetisches gefunden. Inder Mitte stand ein Bullerofen und die Frauen haben uns mit tibetischem Milchtee (ähnlich wir Karak) und auf Alexandras Nachfrage mit Yak-Butter-Tee verwöhnt, was sehr gewöhnungsbedürftig war und nicht wiederholt werden muss (schmeckt salzig und ranzig). Dazu bestellten wir Silk Kartoffeln, mutton bones, Gemüse uns fried potatoes und chicken- basky (Salat?)
Kaum war das Essen serviert, fiel der Strom aus und Kerzen waren angesagt: ein besonderes Abendessen bei besonderen Leuten.
Shigatse – Lhasa
__________________________________________________________________________

Das Frühstück brauchte ein bisschen Anlauf. Obwohl wir es extra auf Nachfrage für eine bestimmte Zeit bestellt hatten. Der Pförtner schlief nach am Eingang in seinem Schlafsack – im Restaurant war noch alles dunkel – aber nach geraumer Zeit und einer Orange im Zimmer ging’s doch und Alexandra bekam einen pancake with chocolat. Damit waren wir gestärkt für das Tashilhumpo Monastry, dem Sitz des Panchem Lama, des Stellvertreters des Dalai Lamas.
Deshalb findet man hier überall Fotos des Panchem Lamas, dem jetzigen als Kind und Jugendlichen (er sei beim Studieren in Peking und weil es nicht mehr ausreiche Buddhismus zu studieren, müsse er viele andere Fächer belegen).
Zudem ist dieses Kloster eine von Tibets 6 Gelugpa Institutionen neben Drepung, Sera und Kumbum. Das Besondere ist eine 27 m hohe Buddha Statue und die Stupas und Gräber der Panchem Lamas. Für uns war es das groesste Kloster mit den meisten Pilgern und den aktivsten Mönchen. Wir wurden mitgerissen von den Pilgerströmen von einer Kapelle in die andere, von einer Dachterrasse zum anderen Innenhof bis zu der Residenz der Mönche.

So mittendrin zu sein war eine ganz besondere Atmosphäre bis hin zur Bibliothek, wo sich Pilger Wünsche aufschreiben ließen, weil sie nicht schreiben können und dann bei entsprechendem Buddha bzw. Mönch abgaben. In jedem Tempel beteten Mönche und der Gesang begleitete uns in den nächsten.

Es sind insgesamt 55 Kapellen und alle von verschiedenen Mönchen gemanagt und die Pilger hatten ein wirklich flottes Tempo drauf. In vielen alten Häusern des Klosters hingen in 2 Stockwerken die Schafs- und Yakhälften zum Trockenen.
Der tibetische Buddhismus ist so vielfältig bunt und ausdifferenziert, dass wir als europäische Touristen kaum das begreifen können. Mit welcher Hingabe und Versunkenheit die Pilger ihren spirituellen Gedanken und Ideen nachgehen, tage-rund wochenlang meditierend an einer Straßenecke sitzen, Hunderte oder Tausende von Kilometern längst der Strassen und Pisten mit Hinwerfungen die Stecke nach Lhasa abschreiten, wie wir es vom Zug aus gesehen haben, und dafür ihr Leben an den Bettelstab hängen und auf die Almosen anderer frommen Pilger hoffen, können wir als Europäer kaum rational verarbeiten. Es scheint unverständlich mit welcher Demut die einfache Land- und Nomaden -Bevölkerung persönlichen Wohlstand oder Reichtum aufgibt, während die Kloester durch die Spenden reich und wohlhabend sind..
Doch es ist deshalb noch lange nicht gesagt, dass die europäische Lebensweise und Denkkultur der tibetischen voraus oder überlegen ist. Obwohl ein Grossteil der tibetischen Bevölkerung in materieller Armut lebt , besitzt das tibetische Volk einen geistigen und spirituellen Reichtum, den wir als rational denkende Europäer nicht verstehen können.
Die tibetische Religiosität und der traditionell sanfte Umgang mit der Natur passt auch viel besser in das empfindliche Gleichgewicht des Hochgebirges als unsere europäischen Vorstellungen von der Beherrschung und Ausbeutung der Natur. Im geistigen Sinn ist der Tibeter wohl freier als wir, die wir von der Wirtschaft abhängig sind und schon lange unser Leben nicht mehr selbst bestimmt einrichten können.
Gegen 12 Uhr machten wir uns dann über den Friendship Highway von Katmandu nach Lhasa auf den Rückweg. Hier mussten wir mehrere Checkpoints passieren, wo die Fahrtzeit und das Tempo kontrolliert wurde, was die Fahrt um einiges verlängerte. Da wir immer zu schnell waren, mussten wir vorher immer am Straßenrand warten und da kam eine Essenspause bei einer tibetischen Familie gerade gelegen. Die Oma versorgte uns nonstop mit Tee, Reinhold bekam seine Nudelsuppe mit Fleisch und wir machten uns über silk potatoes, Gemüse und Fleisch her.
Durch die Checkpoints brauchten wir dann doch 5,5 Stunden für die 260 km und waren froh als wir wieder in Lhasa eintrafen.
Dort mussten wir noch Bilder auf CD brennen um zu sichern und E-Mails checken.
Alexandra wollte nicht ins Bett ohne noch Yak-Cheese probiert zu haben –eine absolute Delikatesse, gespickt mit Safran- Fäden und mit einem stark ranzigen Geschmack, was uns dazu trieb doch noch tibetischen Kartoffelkuchen zu bestellen und den Yak-Kaese zu verschmähen.
Doch es ist deshalb noch lange nicht gesagt, dass die europäische Lebensweise und Denkkultur der tibetischen voraus oder überlegen ist. Obwohl ein Grossteil der tibetischen Bevölkerung in materieller Armut lebt , besitzt das tibetische Volk einen geistigen und spirituellen Reichtum, den wir als rational denkende Europäer nicht verstehen können.
Die tibetische Religiosität und der traditionell sanfte Umgang mit der Natur passt auch viel besser in das empfindliche Gleichgewicht des Hochgebirges als unsere europäischen Vorstellungen von der Beherrschung und Ausbeutung der Natur. Im geistigen Sinn ist der Tibeter wohl freier als wir, die wir von der Wirtschaft abhängig sind und schon lange unser Leben nicht mehr selbst bestimmt einrichten können.
Gegen 12 Uhr machten wir uns dann über den Friendship Highway von Katmandu nach Lhasa auf den Rückweg. Hier mussten wir mehrere Checkpoints passieren, wo die Fahrtzeit und das Tempo kontrolliert wurde, was die Fahrt um einiges verlängerte. Da wir immer zu schnell waren, mussten wir vorher immer am Straßenrand warten und da kam eine Essenspause bei einer tibetischen Familie gerade gelegen. Die Oma versorgte uns nonstop mit Tee, Reinhold bekam seine Nudelsuppe mit Fleisch und wir machten uns über silk potatoes, Gemüse und Fleisch her.
Durch die Checkpoints brauchten wir dann doch 5,5 Stunden für die 260 km und waren froh als wir wieder in Lhasa eintrafen.
Dort mussten wir noch Bilder auf CD brennen um zu sichern und E-Mails checken.
Alexandra wollte nicht ins Bett ohne noch Yak-Cheese probiert zu haben –eine absolute Delikatesse, gespickt mit Safran- Fäden und mit einem stark ranzigen Geschmack, was uns dazu trieb doch noch tibetischen Kartoffelkuchen zu bestellen und den Yak-Kaese zu verschmähen.
Lhasa – Abflug…………oder doch nicht
__________________________________________________________________________
Alles war getimt, ein Taxi brachte uns flott zum Flughafen, der 70km außerhalb lag und durch einen Tunnelerreichbar ist. Der Himmel war blau und es hatte leichten Bodennebel.
Alles klappte – an der Check-in-Schlange ging auch alles rucki zucki. Dann hieß es „check-in not possible“. Wir dachten uns noch nichts Böses da wir sicher zu früh dran waren und der Flug noch nicht offen war.
Nächste Auskunft des Deputy Managers war, dass der Flug delayed sei wegen des Wetters, der aus Shangri La kam.
Und dann begann die Odyssee vom Booking Office zum Deputy Manager zu Telefonaten, zu diversen Countern, bis wir dort am Telefon erfuhren, dass wir uns im Flughafen-Hotel ausruhen sollten und dort weitere Informationen zu bekommen seien.
Zwei Doppelzimmer wurden uns zugewiesen und wurden zum Lunch gerufen mit all den anderen Kunming Passagieren. Die Chinesen essen sehr gerne und deshalb gibt es immer wenn ein Problem auftaucht etwas zu essen – nach dem Motto: die Mäuler sind gestopft.
Bis zum Mittag war noch kein Flieger gelandet. Dann kam das Erlebnis der besonderen Art: das Meeting mit der China Eastern Vertreterin. Die Chinesen und Tibeter (ganz in der Minderzahl) tobten und bestanden darauf zu warten, bis eine Maschine fliegt. Die Dame dagegen meinte, sie könne nichts anbieten und es würde kein Flieger gehen. Die Tickets sollen zurück gegeben werden – aber dort wo sie gekauft wurden. Alexandra rief ihre Agency in Jinan an und den nächsten freien Platz nach Chengde gab es erst in 2 Tagen.
Um realistisch zu sein wussten wir, wir kamen hier heute nicht weg und wie es morgen aussehen wird, wusste keiner, nur dass viele Passagiere hier warteten. Also fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof, wo es hieß, das nächste Ticket gibt es in 4 Tagen egal wohin.
Völlig entsetzt versuchte es Alexandra an einem anderen Schalter die nicht nur das Wort MEO im Wortschatz hatte – und siehe da – nachdem Alexandra von einem Polizisten aufgefordert wurde, sich mit geraden Fußspitzen in die Schlange zu stellen – gab es noch Tickets nach Xi’an für den nächsten Tag. Einer freute sich riesig: Reinhold. Zum einen konnte er nochmals zur Genüge Zugfahren und er konnte die Terrakotta Armee anschauen. Er war zufrieden.
Aber für uns war es nun mal überhaupt nicht die Richtung, in die wir wollten. anstatt in den Süden Chinas zu reisen bei warmen 20 Grad fuhren wir nun durch dreiviertel China zurück nach Osten, wo es schneite und -20 Grad hatte.
Jetzt blieb nur noch Alexandras Agency, die uns noch einen Flug von Xi’an weg verhelfen sollte.
Und Dank Alexandras immensen chinesischen Verhandlungen schaute die Agency nach einem Flug von Xi’an nach Lijang via Kunming – allerdings am Samstagabend. Dann hatten wir nur noch 2 Tage verloren und Xi’an gewonnen.
Die Tickets sollten verrechnet werden. China Eastern versicherte uns die volle Rückerstattung. Wir strahlten wieder, mussten wir dann den Flug Kunming-Hangzhou nicht canceln, den wir ja nicht ersetzt bekommen würden.
Zwei stunden später hieß es, wir würden das Geld nur erstattet bekommen, wenn wir eine schriftliche Bestätigung des Flughafens beibrächten, dass der Flug wegen des Wetters gecancelt wurde. Aber wo sollten wir abends eine Bestätigung herbekommen. China Eastern und Flughafen machen das nicht, die Büros waren geschlossen, der Flughafen eine Stunde weg. Das Hotel macht’ sauch nicht, telefoniert aber mit Flughafen und Agency. Daraufhin gingen wir noch zu China Aviation durch die Hintertuer nach Geschäftsschluss ins Büro, wo dann der Manager von China Eastern bestätigte, dass alles erstattet würde.. Seine Nummer gaben wir der Agency weiter. Dann hieß es, wir sollen morgen um 1pm am Flughafen sein, wegen Ticket-Umtausch zu Flug Xi’an-Kunming.
Das war uns dann alles zu unsicher und wir entschieden uns für den Zug und den Flug nach Lijang. Ein aufregender und zugleich verlorener Tag – wären nun schon über Shangri la in Kunming.
Wir beendeten Lhasa in unserer Lieblingskneipe bei Yakbread und Lhasa-Beer.
Nächste Auskunft des Deputy Managers war, dass der Flug delayed sei wegen des Wetters, der aus Shangri La kam.
Und dann begann die Odyssee vom Booking Office zum Deputy Manager zu Telefonaten, zu diversen Countern, bis wir dort am Telefon erfuhren, dass wir uns im Flughafen-Hotel ausruhen sollten und dort weitere Informationen zu bekommen seien.
Zwei Doppelzimmer wurden uns zugewiesen und wurden zum Lunch gerufen mit all den anderen Kunming Passagieren. Die Chinesen essen sehr gerne und deshalb gibt es immer wenn ein Problem auftaucht etwas zu essen – nach dem Motto: die Mäuler sind gestopft.
Bis zum Mittag war noch kein Flieger gelandet. Dann kam das Erlebnis der besonderen Art: das Meeting mit der China Eastern Vertreterin. Die Chinesen und Tibeter (ganz in der Minderzahl) tobten und bestanden darauf zu warten, bis eine Maschine fliegt. Die Dame dagegen meinte, sie könne nichts anbieten und es würde kein Flieger gehen. Die Tickets sollen zurück gegeben werden – aber dort wo sie gekauft wurden. Alexandra rief ihre Agency in Jinan an und den nächsten freien Platz nach Chengde gab es erst in 2 Tagen.
Um realistisch zu sein wussten wir, wir kamen hier heute nicht weg und wie es morgen aussehen wird, wusste keiner, nur dass viele Passagiere hier warteten. Also fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof, wo es hieß, das nächste Ticket gibt es in 4 Tagen egal wohin.
Völlig entsetzt versuchte es Alexandra an einem anderen Schalter die nicht nur das Wort MEO im Wortschatz hatte – und siehe da – nachdem Alexandra von einem Polizisten aufgefordert wurde, sich mit geraden Fußspitzen in die Schlange zu stellen – gab es noch Tickets nach Xi’an für den nächsten Tag. Einer freute sich riesig: Reinhold. Zum einen konnte er nochmals zur Genüge Zugfahren und er konnte die Terrakotta Armee anschauen. Er war zufrieden.
Aber für uns war es nun mal überhaupt nicht die Richtung, in die wir wollten. anstatt in den Süden Chinas zu reisen bei warmen 20 Grad fuhren wir nun durch dreiviertel China zurück nach Osten, wo es schneite und -20 Grad hatte.
Jetzt blieb nur noch Alexandras Agency, die uns noch einen Flug von Xi’an weg verhelfen sollte.
Und Dank Alexandras immensen chinesischen Verhandlungen schaute die Agency nach einem Flug von Xi’an nach Lijang via Kunming – allerdings am Samstagabend. Dann hatten wir nur noch 2 Tage verloren und Xi’an gewonnen.
Die Tickets sollten verrechnet werden. China Eastern versicherte uns die volle Rückerstattung. Wir strahlten wieder, mussten wir dann den Flug Kunming-Hangzhou nicht canceln, den wir ja nicht ersetzt bekommen würden.
Zwei stunden später hieß es, wir würden das Geld nur erstattet bekommen, wenn wir eine schriftliche Bestätigung des Flughafens beibrächten, dass der Flug wegen des Wetters gecancelt wurde. Aber wo sollten wir abends eine Bestätigung herbekommen. China Eastern und Flughafen machen das nicht, die Büros waren geschlossen, der Flughafen eine Stunde weg. Das Hotel macht’ sauch nicht, telefoniert aber mit Flughafen und Agency. Daraufhin gingen wir noch zu China Aviation durch die Hintertuer nach Geschäftsschluss ins Büro, wo dann der Manager von China Eastern bestätigte, dass alles erstattet würde.. Seine Nummer gaben wir der Agency weiter. Dann hieß es, wir sollen morgen um 1pm am Flughafen sein, wegen Ticket-Umtausch zu Flug Xi’an-Kunming.
Das war uns dann alles zu unsicher und wir entschieden uns für den Zug und den Flug nach Lijang. Ein aufregender und zugleich verlorener Tag – wären nun schon über Shangri la in Kunming.
Wir beendeten Lhasa in unserer Lieblingskneipe bei Yakbread und Lhasa-Beer.
Sky Train through Tibet
_________________________________________________________________
Heute genossen wir noch einmal das Frühstück auf der Dachterrasse mit deutscher Mutter mit Tochter (sie hatten von Deutschland aus die Tour gebucht:6 Tage Tibet ohne Flug und Bahn für 850€ pro/P), um frisch gestärkt zum Bahnhof zu kommen – in Reinholds geliebten Zug mit Oxigen-Maske und 3600km vor uns liegend.
Heute genossen wir noch einmal das Frühstück auf der Dachterrasse mit deutscher Mutter mit Tochter (sie hatten von Deutschland aus die Tour gebucht:6 Tage Tibet ohne Flug und Bahn für 850€ pro/P), um frisch gestärkt zum Bahnhof zu kommen – in Reinholds geliebten Zug mit Oxigen-Maske und 3600km vor uns liegend.
Pünktliche Abfahrt mit Tschaikowskys „Schnee -Königin“ übers tibetische Hochplateau mit Yak-Begleitung im Sonnenschein bis zum Schneesturm in 5200 m über den Pass.Alexandra hatte ihr Ticket wieder n einem anderen Abteil, da der Zug aber bis zur nächsten Haltestelle und das war morgen früh nicht voll besetzt war, konnten wir zusammen schlafen. Diesmal war der Zug unter weiblicher Begleitung, was sich positiv auf die Toiletten -Wartung auswirkte.
Das Wetter war fantastisch und wir konnten eine ganz andere Stimmung genießen als bei der Hinfahrt. Der Speisewagen war allerdings anders bestückt, es gab kein Obst und Essen konnte man nur zu bestimmten angekündigten Zeiten mit handgeschriebener Speisekarte – selbst für Alexandra eine Herausforderung, aber sie wählte exzellent und es schmeckte lecker., vor allem mit ein paar Litern Snow-beer. Ansonsten kamen wir uns vor wie im Zoo – Langnasen Gucken 5Yuen!
Gegen morgen bekamen wir dann Zuwachs aber Alexandra konnte bleiben.
Am 2. Tag saßen wir dann zu 5. im Abteil – Vater und Tochter. Und wir bekamen nicht mal ein westliches Frühstück. Reinhold war geschlagen von der schleimigen Reissuppe und sein Gesichtsausdruck, sprach Bände.
So ratterten wir nach China von West nach Ost und kamen pünktlich in Xi’an an.
Unser Hostel war wieder im Hutong – natürlich mit roten Laternen -, wir bezogen eines des Hüttchen, das schon vorgeheizt war, da unsere Schu an Lei uns schon vom Zug aus angemeldet hatte.Und wen trafen wir in der Kneipe? Die deutschen Jungs aus dem Yak-Hotel, die auch nicht weg kamen. Kein Flug hatte bisher bei denen geklappt. Nach einigen TsinTao Beer gingen zur Nachtruhe zu unserer roten Laterne.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen